„Wie herrlich ist dem die Welt, dessen Sinne bis ins Herz reichen“!

Das Faust-Labor will Goethes Naturforschung und die Wissenschaftskritik in seinem Hauptwerk „Faust“ verbinden. Goethes berühmteste Dramenfigur Faust verzweifelt an der Welt. Fausts Sinne reichen nicht bis ins Herz. Er hat das reine Bücherwissen satt und fragt nach dem, was das Lebendige ist. Er möchte wissen, „was die Welt im Innersten zusammenhält“.

Im Faust-Labor wird diese Frage aufgegriffen, indem gezeigt wird, wie Goethe geforscht hat. Es behandelt u.a. Goethes Beschäftigung mit Anatomie und Morphologie und die Themen Zauberei und Erschaffung eines künstlichen Menschen im „Faust II“. Darüber hinaus wird die Lebendmaske des 58-jährigen Goethe über eine AR-App den Besuchern zugänglich gemacht.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Goethe im Labor der Natur    

Homunculus                                                                                               

Partizipation

Aktuell gezeigt wird das Faust-Labor in einer Grundausstattung. Die derzeit präsentierte Stufe 1 wird  weiterentwickelt werden. Bei der Ausgestaltung des Raums wollen wir die Rückmeldungen der Besucher einbeziehen. Das geschieht auch über unsere Social-Media-Kanäle. Alle Aktionen werden dort begleitet unter den Hashtags #FaustLabor und #Goethe.

Digitale Vermittlung

Als modernen Zugang zu Goethes Themen haben wir eine App (iOS, Android) entwickelt. Die App "Goethe-Museum" können Sie sich kostenlos im Museums-WLAN auf Ihr Smartphone herunterladen; vor Ort stehen wahlweise auch Leihgeräte zur Verfügung.

Die App begleitet Sie im Faust-Labor bei den vier Themen: 1. Goethes Knochen, 2. Hexenküche, 3. Menschenstoff, 4. Ein schöner Mann (an der Wand finden Sie die entsprechenden Kapitelüberschriften).


Kurator: Damian Mallepree

Die Entwicklung des Raums und der App ist von der Beisheim Stiftung gefördert worden.

 


Teilen auf: