Freitag
11:00 Uhr bis 01.03.2026
Sonntag
17:00 Uhr
Sonderausstellung "Alle brauchen Märchen. Goethes 'Märchen' heute"
Sonntag
15:30 Uhr
Ariane Ludwig & Roman Gibhardt über das "Märchen"
Verweile doch. Das Goethe-Gespräch
Goethes 1795 veröffentlichtes "Märchen" gehört zu den rätselhaftesten Texten der deutschen Literatur. Mit Figuren wie Schlange, Irrlichtern, Prinz und Prinzessin entfaltet sich ein vieldeutiges Spiel aus Symbolen, das Lesende seit über zwei Jahrhunderten herausfordert. Entstanden in einer Zeit politischer Umbrüche und gesellschaftlicher Krisen, lässt sich der Text auch als feinsinnige Reflexion über Gewalt, Verantwortung und gemeinschaftliches Handeln lesen. Zugleich bewahrt er eine heitere, eigensinnige Offenheit, die eindeutige Deutungen bewusst unterläuft.
Donnerstag
19:00 Uhr
Buchvorstellung mit dem Spiegel-Bestsellerautor Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt
"Von der Schönheit der deutschen Sprache. Eine Wiederentdeckung"
Sonntag
15:30 Uhr
Manfred Osten & Roman Gibhardt über Goethes "Märchen" und "1001 Nacht"
Verweile doch. Das Goethe-Gespräch
Goethes "Märchen" bildet den paradoxen Schlusspunkt der Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten. Der Text sollte - so Goethe selbst - zugleich "bedeutend und bedeutungslos" sein und den Leser "an nichts und alles" erinnern. Entsprechend verweigerte Goethe jede eigene Deutung und schuf damit ein Werk, das sich bis heute festen Auslegungen entzieht. Gerade diese Offenheit machte das "Märchen" zu einem der produktivsten und zugleich umstrittensten Texte der Goethezeit. Welche Rolle spielen dabei die Märchen aus Tausendundeine Nacht, die Goethe als "Luftgebilde" schätzte?
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