13.11.2019
Mittwoch
20:00 Uhr

Vortrag von Dr. Hannah Lund (Direktorin des Kleist-Museums in Frankfurt/Oder)

Von Musen und Fischweibern. Goethe-Debatten in Berliner Salons

 

Die Berliner jüdischen Salons werden seit ihrer Existenz und bis heute als Foren vieler verschiedener gesellschaftlicher und literarischer Bewegungen charakterisiert: als Orte der Aufklärung, der Emanzipation ebenso wie als Motoren der Goethe-Verehrung und der Romantik. Der Vortrag geht zurück in einzelne offene Häuser um 1800 und zeigt Facetten der frühen, intensiven Goethe-Rezeption - und ganz unterschiedliche "Beziehungsgeschichten" bekannter und unbekannter Gastgeberinnen zu "ihrem Goethe."

Eintritt frei

14.11.2019
Donnerstag
20:00 Uhr

Prof. Dr. Ion Aurel Pop (Bukarest) zu Gast im Goethe-Museum

The Historical Specificity of Transylvania: Some Considerations

Vortrag des Präsidenten der Rumänischen Akademie der Wissenschaften (Academia Română) in rumänischer Sprache. Der Text wird zusätzlich auf Englisch projiziert; außerdem gibt es ein deutsches Handout.
Eintritt frei

20.11.2019
Mittwoch
18:00 Uhr

Öffentliche Panel-Diskussion des Exzellenzclusters für Pflanzenforschung CEPLAS

Herausforderungen der Pflanzenforschung im Kontext des Klimawandels


Hitzesommer, Überschwemmungen und Co

Vor welchen Herausforderungen steht die Pflanzenzüchtung der Zukunft?


03.12.2019
Dienstag
17:00 Uhr

Workshop für Stufe 3 des Faust-Labors mit Damian Mallepree

Mein Faust

Eintritt frei

In dem Workshop arbeiten die Teilnehmer gemeinsam an Stufe 3 des "Faust-Labors". Auf der Grundlage des "Faust"-Dramas werden eigene Narrative entwickelt. Der Fokus liegt dabei auf den Szenen aus dem zweiten Teil, die Phänomene der Moderne kritisch beleuchten.

Goethe selbst sah die Entstehung der Dampfmaschinen, verfolgte die Anfänge des Panama-Kanals und interessierte sich für die Ballonfahrt. Welche Erfindungen werden aktuell gemacht und sollten umgesetzt werden und was sollte noch erfunden werden?

11.12.2019
Mittwoch
20:00 Uhr

Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Joost (TU Darmstadt)

"Rhythmisch bequem" - metrische und graphische Scherze in Johann Christian Günthers Gedichten

Eintritt frei

Warum wussten Goethes Zeitgenossen nach ein paar Versen ab "Habe nun ach ...", in welchem Zeitalter der Sprecher gelebt hatte und folglich die Handlung spielte? Metrik haben wir in der Schule als grässliche Erbsenzählerei gelernt. Dass sie auch Bedeutung transportiert und für sich genommen witzig sein kann (man redet da wohl auch hochtrabend von der 'Ikonik' des Verses), soll diesmal nicht bei Goethe, sondern an einem von ihm bewunderten Vorgänger, den der Weimarer mit der Bezeichnung "rhythmisch bequem" ehrte, demonstriert werden.

 


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