Dienstag
18:30 Uhr
Vortrag von Prof. Dr. Gaby Pailer, Vancouver
"Nie standen die Frauen an ihrem gehörigen Platze..." Charlotte von Stein als Dramatikerin. Mit einem Blick auf die Neuedition
Charlotte von Stein (1742-1827) wurde bis vor kurzem hauptsächlich als "Freundin und Muse" Goethes wahrgenommen. Aus dessen Schatten tritt sie nun mit ihren vier Stücken "Rino" (1776), "Dido" (1794), "Neues Freiheits-System oder die Verschwörung gegen die Liebe" (1798/99) und "Die zwey Emilien" (1803) in einer entstehenden Neuausgabe mit englischen Übersetzungen, die im Sommer/Herbst 2026 erscheinen wird.
Sonntag
15:00 Uhr
Dr. Valérie Leyh und Prof. Dr. Vera Viehöver im Gespräch mit Museumsdirektor Dr. Roman Gibhardt
Verweile doch. Das Goethe-Gespräch über Elisa von der Recke
Elisa von der Recke (1754-1833) wurde berühmt, weil sie öffentlich widersprach. 1787 veröffentlichte sie eine Schrift, in der sie die Machenschaften des berüchtigten Magiers Alessandro Cagliostro in ihrer kurländischen Heimat offenlegte - und ihre eigenen Erfahrungen als sein Opfer schilderte.
Dienstag
19:00 Uhr
Delf Lützen
Katharina Kippenberg Lecture 2026/II: Amalie von Imhoff (1776-1831)
Amalie von Imhoff (1776-1831) wurde lange Zeit lediglich als "Dilettantin", wie es im Briefwechsel zwischen Goethe und Schiller heißt, abgewertet und in der Forschung entweder kaum berücksichtigt oder ebenfalls abwertend erwähnt. Diesem einseitigen Urteil zum Trotz war Imhoff eine zu ihrer Zeit äußerst angesehene Autorin, die insbesondere für ihre klassizistischen Werke bekannt war.
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