Christoph Heinrich Kniep, Goethes Zeichner in Sizilien: In dieser Funktion ist der 1755 in Hildesheim geborene Künstler heute vor allem bekannt. Doch Kniep war viel mehr als das. Im Vortrag wird sein Lebensweg nachvollzogen, der von Hamburg nach Rom in die dortige deutsche Künstlergemeinschaft führte, und schließlich nach Neapel, wo Kniep vierzig Jahre lang lebte und arbeitete. Seine Reise gemeinsam mit Goethe wird ebenso ausführlich beleuchtet wie sein Wirken in Rom und Neapel, wo seine Zeichnungen bei den Reisenden hoch begehrt waren. Wir lernen einen Künstler kennen, dessen Bescheidenheit ihn hinter berühmteren Kollegen zurücktreten ließ: Heute erfährt sein Werk die Aufmerksamkeit, die es verdient.
Foto: Christoph Heinrich Kniep (1755-1825): Ideallandschaft mit Pyramus und Thisbe und Anklängen an die Bucht von Palermo mit dem Monte Pellegrino. Lavierte Tusche über Tuschfederzeichnung, 1787. Aus dem Bestand des Goethe-Museums/Anton-und-Katharina-Kippenberg-Stiftung
(Dr. Claudia Nordhoff)
Eintritt frei
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