13.11.2019, Mittwoch, 20:00 Uhr
Vortrag von Dr. Hannah Lund (Direktorin des Kleist-Museums in Frankfurt/Oder)

Eintritt frei

Die Berliner jüdischen Salons werden seit ihrer Existenz und bis heute als Foren vieler verschiedener gesellschaftlicher und literarischer Bewegungen charakterisiert: als Orte der Aufklärung, der Emanzipation ebenso wie als Motoren der Goethe-Verehrung und der Romantik. Der Vortrag geht zurück in einzelne offene Häuser um 1800 und zeigt Facetten der frühen, intensiven Goethe-Rezeption - und ganz unterschiedliche "Beziehungsgeschichten" bekannter und unbekannter Gastgeberinnen zu "ihrem Goethe."

Abb.: Henriette Herz, gemalt von Anna Dorothea Lisiewska im Jahr 1778


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